Dokumentation aus dem Wiki uebernommen und um die Dienste auf dem Server
erweitert. Alle Anleitungen sind so geschrieben, dass sich der jeweilige
Dienst allein daraus neu aufsetzen laesst.
docs/ Dienste im Heimnetz (aus dem Wiki, anonymisiert)
services/ Dienste auf dem Server mit Konfigurationsvorlagen
- matrix-synapse: Homeserver, Postgres, Well-Known-Delegation
- coturn: TURN-Relay fuer Anrufe
- element-web: Web-Client
- wikijs, gitea, nginx
Durchgehend anonymisiert: echte Domain durch example.com ersetzt, IP-Adressen
und E-Mail-Adressen durch Platzhalter. Konfigurationsdateien liegen nur als
.example mit Platzhaltern statt echter Secrets vor.
Die Anleitungen halten die Stolpersteine fest, die beim Aufbau tatsaechlich
aufgetreten sind, unter anderem:
- Synapse verlangt LC_COLLATE=C, sonst startet es nicht
- server_name ist nachtraeglich nicht aenderbar -> Delegation noetig
- register_new_matrix_user liest conf.d nicht, Secret muss per -k kommen
- coturn braucht external-ip, sonst kommen keine Medien durch
- Gruppenmitgliedschaft fuer den Zertifikatszugriff wirkt erst beim Neustart
- nginx vererbt add_header nicht in location-Bloecke mit eigenen Direktiven
1.7 KiB
Jellyfin & der ARR-Stack - Eigene Medienbibliothek
Hier geht es um mein Herzstück für Filme und Serien. Ich betreibe Jellyfin als Media-Server und darüber einiges an Automatisierung, das man im Selbst-Hosting-Sprech den ARR-Stack nennt.
Jellyfin - Der Media-Server
Jellyfin ist meine eigene Streaming-Plattform. Dort verwalte ich meine Film- und Seriensammlung, und ich kann auf alles von unterwegs oder im Wohnzimmer zugreifen. Das Tolle an Jellyfin: Es ist komplett kostenlos und Open Source - ich bin nicht von einem Anbieter abhängig, der mir irgendwann plötzlich Limitierungen aufdrückt.
Wichtig ist mir, dass alles mir gehört. Ich entscheide, was in der Bibliothek liegt, und niemand kann sie mir wegnehmen.
Der ARR-Stack - Die Automatisierung dahinter
Der Name "ARR" kommt von den einzelnen Diensten, die alle auf "-arr" enden. Das sind die Helfer im Hintergrund:
- Sonarr - kümmert sich um Serien: verfolgt, was ich schauen will, und lädt neue Folgen automatisch, sobald sie verfügbar sind
- Radarr - macht dasselbe für Filme
- Dazu kommen weitere Helfer-Dienste, die das Ganze koordinieren, die Qualität kontrollieren und alles sauber benennen und einsortieren
Zusammenspiel in der Praxis: Ich sage dem Stack einmal, welche Serie mich interessiert - und der Rest passiert automatisch. Neue Folgen werden gefunden, heruntergeladen und landen sortiert in der Bibliothek, wo Jellyfin sie mir im schicken Layout präsentiert.
Technisches Setup
Die ganze Sache läuft als ein zusammenhängender Stack in Portainer. Die einzelnen Dienste arbeiten über gemeinsame Ordner zusammen, damit nichts doppelt gelagert wird und Jellyfin immer auf die fertigen Dateien zugreifen kann.