Dokumentation aus dem Wiki uebernommen und um die Dienste auf dem Server
erweitert. Alle Anleitungen sind so geschrieben, dass sich der jeweilige
Dienst allein daraus neu aufsetzen laesst.
docs/ Dienste im Heimnetz (aus dem Wiki, anonymisiert)
services/ Dienste auf dem Server mit Konfigurationsvorlagen
- matrix-synapse: Homeserver, Postgres, Well-Known-Delegation
- coturn: TURN-Relay fuer Anrufe
- element-web: Web-Client
- wikijs, gitea, nginx
Durchgehend anonymisiert: echte Domain durch example.com ersetzt, IP-Adressen
und E-Mail-Adressen durch Platzhalter. Konfigurationsdateien liegen nur als
.example mit Platzhaltern statt echter Secrets vor.
Die Anleitungen halten die Stolpersteine fest, die beim Aufbau tatsaechlich
aufgetreten sind, unter anderem:
- Synapse verlangt LC_COLLATE=C, sonst startet es nicht
- server_name ist nachtraeglich nicht aenderbar -> Delegation noetig
- register_new_matrix_user liest conf.d nicht, Secret muss per -k kommen
- coturn braucht external-ip, sonst kommen keine Medien durch
- Gruppenmitgliedschaft fuer den Zertifikatszugriff wirkt erst beim Neustart
- nginx vererbt add_header nicht in location-Bloecke mit eigenen Direktiven
1.6 KiB
1.6 KiB
Netdata - Anleitung
Netdata überwacht deine Systeme in Echtzeit. So richtest du es ein und liest die wichtigsten Kennzahlen.
Aufsetzen unter Portainer
- Lege in Portainer einen Stack mit dem Namen
netdataan. - Füge den Netdata-Container hinzu. Damit er die Systeme sehen kann, muss er Zugriff auf die Host-System-Werte bekommen (Prozesse, Netzwerk, Festplatten).
- Vergib einen Port für die Weboberfläche.
- Starte den Stack und öffne die Webansicht.
Die Ansicht verstehen
- Dashboard: Netdata zeigt eine lange, scrollbare Reihe von Diagrammen für jede Kennzahl.
- Ein Klick auf ein Diagramm zoomt hinein und zeigt die Details.
- Warnungen: Netdata kann Schwellwerte definieren und eine Meldung zeigen, wenn zum Beispiel die CPU-Last oder der Speicher extrem hoch ist.
Wichtige Kennzahlen
- CPU und RAM: Sieht man schnell, ob ein Dienst das System auslastet.
- Netzwerk: Datenverkehr der einzelnen Interfaces.
- Festplatten: Auslastung und Zugriffsraten.
- Applikationen/Container: Ob ein bestimmter Dienst reagiert und wie viel er verbraucht.
Als Monitoring für den Alltag
- Nutze die Alarm-Regeln, um per Benachrichtigung informiert zu werden, statt ständig selbst zu schauen.
- Wenn du Veränderungen am Homelab machst, siehst du direkt im Dashboard, ob etwas spürbar ansteigt (z.B. mehr Speicher oder CPU).
Hinweis
Netdata zeigt die Zustände live an - es geht hier um den Moment und die letzten Stunden. Für langfristige Verläufe über Wochen oder Monate brauchst du zusätzlich ein eigenes Speichersystem, falls dir das irgendwann wichtig ist.